Wunde Brustwarzen:

Korrigieren Sie mit Hilfe Ihrer Hebamme Ihre Anlegetechnik und wechseln Sie diese öfter. Pflegen Sie Ihre Brustwarzen mit ver­schiedenen Mitteln wie Salben, Tee, Traubenzucker, Rotlicht usw. Falls es unbedingt notwendig ist, könnten Sie auch vorübergehend so genannte Still­hütchen verwenden bzw. abpumpen.

 

Heftiger Milcheinschuss:

Ihre Brüste fühlen sich dabei ab dem 3. Tag heiß, knotig-hart und gespannt an. Legen Sie dann Ihr Baby möglichst oft an und halten Sie ausgiebig Ruhe. Brustwickel, z.B. mit Magerquark oder Retterspitz¨-Lösung, bringen Ihnen Erleichterung.

 

Zu viel oder zu wenig Milch:

Gönnen Sie sich Ruhe und haben Sie etwas Geduld. Angebot und Nachfra­ge pendeln sich mit der Zeit ein. Ihre Hebamme empfiehlt Ihnen Tees, Öle usw., die Ihnen helfen können.

 

Milchstau bzw. Brustentzündung:

Auch hier ist Ruhe, ggf. strenge Bettruhe, die beste Medizin. Unter­stützend wirken Wickel und evtl. das Ausstreifen der Brüste. Homöopathi­sche Mittel, Akupunktur und spezielle Massagen bringen ebenfalls Hilfe. Falls im extremen Fall eine antibioti­sche Behandlung nötig wird, bedeutet dies nicht, dass Sie abstillen müssen.